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Gegen Armut und Not

MENSCH DES MONATS

Gegen Armut und Not

Ursula Ihrig, Vorsitzende Sozialwerk

Seit über 60 Jahren kümmert sich das Sozialwerk des Bürgervereins Flottbek-Othmarschen e. V. um Obdachlose, Kinder, Alte und Menschen mit Behinderungen. Vorsitzende ist Ursula Ihrig.

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Ursula Ihrig zu Besuch in der Redaktion
Lebensmittelgutscheine in Othmarschen? Finanzielle Hilfen für bedürftige Familien oder Schüler in Klein Flottbek? Was auf den ersten Blick nicht zusammenpasst, ist dennoch Realität. Auch in wohlhabenden Stadtteilen gibt es eine nicht kleine Anzahl an Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Täglich sehen das die zehn ehrenamtlichen Helfer des Sozialwerks des Bürgervereins Flottbek-Othmarschen und ihre Vorsitzende Ursula Ihrig.

Die gebürtige Westfälin las 2016 im KLÖNSCHNACK eine Anzeige des Sozialwerks, in der um Unterstützung geworben wurde. „Ich wollte zuerst ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe arbeiten“, erzählt Ursula Ihrig. „Dann habe ich aber gelesen, dass andere Organisationen Probleme bekommen, eben weil sich so viele nur in der Flüchtlingshilfe engagieren wollen.“ Also kontaktierte sie das bereits 1956 gegründete Sozialwerk, nahm an Treffen teil und überzeugte die Mitglieder mit Engagement und Kompetenz. Seit Juli 2016 ist Ihrig die Vorsitzende und damit verantwortlich für Koordination, Öffentlichkeitsarbeit und vieles mehr. Etwa sechs Stunden pro Woche wendet sie hierfür auf. Aufwendig ist die Vorbereitung von Sitzungen, das Konzipieren von Flyern, aber auch die Kontaktpflege zu Schulen, Seniorenheimen und karitativen Einrichtungen.

Seit Juli 2016 ist sie Vorsitzende des Sozialwerks.

Die Arbeit in den Stadtteilen verläuft familiär; man kennt sich. Jeder Ehrenamtliche des Versorgungswerks betreut bestimmte Einrichtungen und fragt regelmäßig nach, ob Hilfe gebraucht wird. Neben den schon erwähnten Lebensmittelgutscheinen – die hauptsächlich Hartz-IV-Beziehern aus den Wohnanlagen in der Notkestraße zugute kommen sowie den Bewohnern der Kirchenkaten der Christuskirche –, engagiert sich das Sozialwerk im Winternotprogramm für Obdachlose. Außerdem unterstützen die Ehrenamtlichen die Betreuung von Menschen mit Behinderungen und veranstalten Bustouren für Senioren.

Überalterung ist auch für das Versorgungswerk selbst ein ernstes Thema und so suchen Ursula Ihrig und ihre Mitstreiter ständig nach ehrenamtlichen Helfern. Die Arbeit des Werks hat in den letzten 60 Jahren nicht an Dringlichkeit verloren, aber Personal und Mittel sind begrenzt. Das Sozialwerk hat ein Spendenkonto eingerichtet und freut sich auch hier über Unterstützung.

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Autor: tim.holzhaeuser(at)kloenschnack.de

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