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Kinderzimmer mit Farben gestalten

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Kinderzimmer mit Farben gestalten

Buntes Zuhause

Mareike Hermann von der DIY Academy. e. V. Unter dem Motto „Mitmachen, anpacken, selbermachen“ hilft die Akademie Menschen bei der Gestaltung von Haus, Wohnung, Balkon und Garten FOTO: UWE WEISER / DIY ACADEMY. E. V.
Mareike Hermann von der DIY Academy. e. V. Unter dem Motto „Mitmachen, anpacken, selbermachen“ hilft die Akademie Menschen bei der Gestaltung von Haus, Wohnung, Balkon und Garten FOTO: UWE WEISER / DIY ACADEMY. E. V.
Kühles Schwarz-Weiß ist nicht ihre Sache: Kinder lieben es kunterbunt und oft sogar richtig knallig in ihrem Zimmer. Aufgabe der Eltern ist es, die Wünsche der Kids zu berücksichtigen und gleichzeitig negative Auswirkungen durch falsch gewählte Farben und Farbkombinationen zu vermeiden.

Mareike Hermann, Expertin für die Gestaltung von Haus, Wohnung und Garten bei der DIY (Do It Yourself) Academy e. V., gibt Tipps, worauf Sie bei der Farbauswahl achten sollten.

Wahrnehmen ist nicht gleich Wohlfühlen 

Kinder nehmen knallige Farben besonders gut wahr. Das macht diese allerdings nicht automatisch zu Wohlfühlfarben. Im Gegenteil: Zu bunt strengt an und lenkt ab. Lieber einzelne Wände in Szene setzen und den Rest des Raumes in passenden Pastelltönen streichen.

Vorsicht bei Rot 

Zu viele Rotanteile in einem Raum führen zu Überreizung, machen unruhig und stören die Konzentration.

Pastelltöne ja, aber nicht einzig und allein 

Pastellfarben eignen sich perfekt als Grundfarbe. Helles Gelb, Sand und andere Pastelltöne beruhigen dunklere Wandflächen und sorgen für eine dezente Gestaltung des gesamten Raumes. Kleine Kinder brauchen dabei allerdings Kontraste, um ihr räumliches Denken weiter auszubilden. 

Weiß meiden 

Reines Weiß wirkt im Kinderzimmer zu steril und hart. Helle Pastelltöne bieten mit ihrer besänftigenden Wirkung eine gute Alternative. Hier jedoch ebenfalls auf farbliche Kontraste achten. Oft lassen sich mit bunten Vorhängen, Kissen und Teppichen schon Akzente setzen.

Reize maßvoll einsetzen 

Anreizen, aber nicht überreizen – so lautet die Zauberformel bei der Farbauswahl. Ideal sind abgesoftete, entsättigte Farben, deren Kombinationen dennoch deutliche Kontraste erzeugen. 

Dunkle Farben umgehen 

Schwarz, Braun, Violett oder dunkles Grau wirken schick, gehören aber nicht ins Kinderzimmer. Sie können müde und lustlos machen. Daher ist es ratsam, im Kinderzimmer eher abgesoftete Farbnuancen einzusetzen. Lieber ein zartes Lila statt ein dunkles Violett. 

Bunt, aber mit System und nicht übertrieben knallig: Dank eines stimmigen Farbkonzeptes ist dieses Kinderzimmer ein Ort zum Wohlfühlen FOTO: ALPINA FARBEN
Bunt, aber mit System und nicht übertrieben knallig: Dank eines stimmigen Farbkonzeptes ist dieses Kinderzimmer ein Ort zum Wohlfühlen FOTO: ALPINA FARBEN

Räume mit Farbe strukturieren 

Durch Farben lassen sie unterschiedliche Bereiche optisch voneinander trennen. Beispielsweise Grün für die Konzentration, Blau für den Schlaf und Gelb für die Kreativität. Damit das Kinderzimmer trotzdem nicht überladen wirkt, sollten die Farben nicht übertrieben, sondern akzentuiert eingesetzt werden.

Ein übergeordnetes Farbkonzept umsetzen 

Alle Elemente im Raum sollten farblich aufeinander abgestimmt sein. Beispielsweise eine Grundfarbe an der Wand in Kombination mit Wohnaccessoires in verschiedenen Farben. Ein durchdachtes Farbkonzept im Kinderzimmer lässt sich gut mit Themen verknüpfen. Von Piraten über Ritter bis hin zum Märchenschloss sind der Fantasie dabei keine Grenzen gesetzt.

Kinder mitbestimmen lassen 

Ist der Nachwuchs alt genug, sollte er bei der Gestaltung des Kinderzimmers unbedingt einbezogen werden. Dabei gibt es immer Kompromisslösungen, mit denen sich beide Seiten wohlfühlen. Wenn sich die Tochter beispielsweise eine komplett in Pink gehaltene Wand wünscht, die Eltern sich damit aber überhaupt nicht anfreunden können, bietet sich als Alternative schöne pinke Bettwäsche an.

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