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„Ich will aus Wohnräumen ein Zuhause machen“

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„Ich will aus Wohnräumen ein Zuhause machen“

Wohnkosmetik

Wohnkosmetikerin Conni Köpp erklärt, wie sie Menschen dabei hilft, Ordnung zu schaffen – in den heimischen vier Wänden und damit auch in sich selbst.

 

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Conni Köpp FOTO: KERSTIN PETERMANN
Frau Köpp, Sie sind als Buchautorin und Hochzeitsrednerin tätig, halten Vorträge übers Aufräumen und haben 2007 Ihre Wohnkosmetik gegründet, mit der Sie Menschen dabei helfen, zu Hause klar Schiff zu machen. Was war der Grund dafür?

Conni Köpp: Bereits in jungen Jahren habe ich erkannt, dass der äußere Lebensbereich eines Menschen erheblichen Einfluss auf seine Psyche und seine Stimmung hat. Wenn erst die Wohnung von allem Überflüssigem bereinigt ist, setzt auch beim Bewohner ein Gefühl der Befreiung ein.

Wie beginnt so eine Wohnkosmetik? 

Conni Köpp: Wer meinen Service in Anspruch nimmt, hat sich dazu entschieden, aufzuräumen und sich von Überflüssigem zu trennen. Ich helfe dabei, dies Schritt für Schritt umzusetzen, und starte eine Erneuerungskur für Wohnraum und Seele. Am Anfang eines Einsatzes stelle ich gerne die Frage: Auf welche zehn Dinge können Sie auf keinen Fall verzichten? Oft ernte ich dann ein Schweigen, obwohl die Wohnung mit unzähligen Gegenständen vollgestellt ist. Meine Erfahrung ist, dass sich viele Menschen zwar nach Leichtigkeit und Lebensfreude sehnen, gleichzeitig aber Angst davor haben, ihren Ballast abzuwerfen.

Wie kann man sich das in der Praxis vorstellen?

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Aussortieren und loslassen kann man lernen 
FOTO: MALINS_FOTOLIA.COM

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Conni Köpp: Die Wohnung eines Kunden ist mein Arbeitsplatz, ich beginne vor Ort und direkt an der Basis. Entweder komme ich für eine Beratung oder für einen sogenannten Powertag, in dessen Mittelpunkt das Loslassen und die Verwandlung der Räume mit Vorhandenem steht. Meist habe ich das Ergebnis schon vor Augen, wenn ich die Räumlichkeiten betrete. Dann geht es los: Möbel werden verrückt, Zimmer getauscht und nicht mehr benötigte Gegenstände entsorgt. Gerade Letzteres ist wichtig, denn das Aufräumen allein ist wenig effektiv, wenn viel vorhanden ist. Oft geht es vor allem darum, chaotische Wohnsituationen aufzulösen.

Was verändert sich durch so einen Powertag? 

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Chaotische Wohnsituation spiegelt seelischen Ballast wieder FOTO: VECTORASS_FOTOLIA.COM
Conni Köpp: Die Wohnräume bekommen ein neues Gesicht – und das ganz ohne Neuanschaffungen. Es ist dabei vor allem die Reduktion auf das Wesentliche, die einen tollen Effekt hat. Denn nun kommt Geliebtes und Schönes wieder zur Geltung. Das gilt übrigens nicht nur für die Einrichtung, sondern auch für die Psyche des Bewohners. Es gibt in der Regel einen Kontext zwischen Wohnsituation und seelischem Ballast. Wer in seiner Wohnung aufräumt und Klarheit schafft, wird das auch in sich selbst spüren. Denn was wir sichtbar machen, wird auch innerlich erlebbar – in diesem Fall als Befreiung.

Also geht es um viel mehr als ums Aufräumen? 

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FOTO: RICHARD VILLALON _FOTOLIA.COM
Conni Köpp: Wohnkosmetik ist wie eine Therapie. Vielen meiner Kunden genügt schon ein einmaliger Powertag von sechs intensiven Stunden, um danach klar und neugierig zu sein auf das, was der Einsatz so nach sich zieht. Vor allem profitieren sie von neuen Denkanstößen und Inspirationen, die sie an so einem Tag bekommen haben. Sie wissen dann wie es geht, loszulassen und alles etwas leichter zu nehmen. Und natürlich macht auch das gemeinsame Aufräumen und Entsorgen Spaß. Bei meiner Arbeit wird viel gelacht, philosophiert und über alles Mögliche geredet. Liebe und Partnerschaft sind übrigens Themen, über die viele meiner Kunden besonders gerne sprechen, während wir aus ihren Wohnräumen ein Zuhause machen.

Weitere Informationen über Conni Köpp und ihre Wohnkosmetik finden sich unter

www.wohnkosmetik.de

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