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Dr. Klönschnack 6, Februar 2018

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Dr. Klönschnack 6, Februar 2018

Verkehr
Auch bei Wind und Wetter: Mit dem Rad sicher ans Ziel

Gerade im Winter sind Radfahrer durch Glätte und Dunkelheit besonders gefährdet
Gerade im Winter sind Radfahrer durch Glätte und Dunkelheit besonders gefährdet
Dunkel, neblig, nass und glatt – vor allem für Radfahrer stellt das ein erhöhtes Risiko dar. Viele trotzen der Witterung dennoch und radeln auch in der kalten Jahreszeit. Die Experten der DVAG geben Tipps zum optimalen Versicherungsschutz und sicheren Radfahren.

Für Radfahrer bringt winterliches Wetter gleich mehrere Probleme mit sich: Der Körper muss vor Nässe und Kälte geschützt werden, was die gewohnte Bewegungsfreiheit und das Gesichtsfeld teilweise spürbar einschränkt. Auch das veränderte Fahr- und Bremsverhalten bei Glätte oder Matsch erschwert den Weg. Hinzu kommt die Gefahr, von anderen Verkehrsteilnehmern noch leichter übersehen zu werden.

Richtig abgesichert

Unter diesen Umständen kann Radeln schnell zu ernsten Unfällen führen. Die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) geben hierbei zudem zu bedenken: „Trägt sich der Vorfall außerhalb der Arbeitszeiten zu, stellt er keinen sogenannten Wegeunfall dar und die gesetzliche Unfallversicherung greift nicht. Und was zum Arbeitsweg zählt, wird dabei ziemlich streng beurteilt. So wird der erlittene Schaden auch noch zum finanziellen Risiko, insbesondere bei dauerhaften Unfallfolgen wie Invalidität.“ Deshalb ist es gerade für aktive Menschen besonders sinnvoll, eine private Unfallversicherung abzuschließen. Spätestens, wer eine Familie zu versorgen hat, sollte sich zudem um eine Berufsunfähigkeitsversicherung kümmern. Neuheiten und Tipps zum Fahrradfahren bei Dunkelheit und Glätte.

Neben den allgemeinen Sicherheitsregeln wie Helm und heller, reflektierender Kleidung gibt es gerade in der kalten Jahreszeit ein paar Tricks, um die Sicherheit zusätzlich zu erhöhen. Licht: Leuchtet die bestehende LED-Lampe für die Jahreszeit hell und weit genug? Sonst lieber noch mal nachrüsten. Dabei auf Straßenzulassung achten.

Sichtbarkeit: Helme mit integrierter Beleuchtung sorgen auf Knopfdruck dafür, dass Radler schneller wahrgenommen werden.

Signalverstärker: Mit speziellen Blinkerhandschuhen wird der angezeigte Spurwechsel besser erkennbar.

Reifen: Um Matsch und Glätte zu meistern, ist gutes Profil jetzt noch wichtiger als sonst. Sattel: Insbesondere bei regelmäßigen Kurzstrecken Sattel minimal tiefer einstellen. Damit erreichen die Füße den Boden leichter und haben besseren Halt.

Fahrradschloss: Pflegesprays schützen gegen Einfrieren, schnelle Hilfe bietet Enteisungsspray.

Notfall-App: Öfter allein unterwegs? Die Sicherheitsapp „BackChecker“‘ kann im Ernstfall sogar eigenständig alarmieren, schickt dabei die wichtigsten Infos an die Helfer und zeigt nur dann auch die Position des Nutzers an.

www.dvag.de

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Puls auf 180
Herz-Kreislauf-Erkrankungen frühzeitig erkennen

Lautlos und schleichend, jedoch mit fatalen Folgen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Allein in Deutschland lässt sich laut dem Statistischen Bundesamt fast jeder zweite Todesfall auf eine Störung des Herzens oder der Gefäße zurückführen. Hinter dem Sammelbegriff verbirgt sich eine Vielzahl von Krankheiten, die oftmals unbemerkt entstehen und sich gegenseitig bedingen. „Dazu gehören Bluthochdruck und Gefäßverkalkungen, die als Hauptauslöser für einen lebensbedrohlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall gelten“, erklärt Dr. Sebastian Grünig, Facharzt von radprax Wuppertal. Eine frühzeitige Diagnose eines gestörten Herz-Kreislauf-Systems gilt daher als entscheidend, um Folgekrankheiten zu verhindern.

Risikofaktor Bluthochdruck: Liegt ein erhöhter Druck in den Gefäßen vor, sprechen Ärzte von einer sogenannten Hypertonie. Tückischerweise bereitet diese anfänglich keine Beschwerden und bleibt oftmals für lange Zeit unentdeckt. Leiden Patienten jedoch vermehrt unter Kopfschmerzen, Schwindel, Kurzatmigkeit, Druck in der Brust oder sogenanntem Herzstolpern, gilt es, diese Warnzeichen ernst zu nehmen. „Denn auf Dauer überlastet Bluthochdruck die Gefäßwände und verursacht schwerwiegende Schäden an Herz, Nieren oder Gehirn, bis hin zu einem Herzinfarkt“, warnt der Mediziner. Besonders zählen Übergewicht, Stress sowie Bewegungsmangel zu den Risikofaktoren. Auch ein enormer Alkoholkonsum, Rauchen und eine übermäßige salz- oder fleischhaltige Ernährung begünstigen den Druck auf die Gefäßwände.

Gefährlicher Engpass: Gefäßverkalkungen, auch Arteriosklerose genannt, gehören mit zu den Hauptursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. „Dabei bilden sich Ablagerungen aus Kalk und Fett an den Arterien, die die Blutgefäße im Laufe der Zeit immer weiter verengen und somit gefährliche Durchblutungsstörungen hervorrufen“, erklärt Dr. Grünig. Schlimmstenfalls kommt es sogar zu einem kompletten Verschluss der Gefäße, der einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslöst. Welche Symptome auftreten, hängt vom betroffenen Areal ab. Eine Verengung der Herzkranzgefäße äußert sich beispielsweise durch Schmerzen in der Brust, bei Halsschlagadern hingegen führen die Ablagerungen oftmals zu Lähmungen oder Sprachstörungen. In solchen Fällen sollten Betroffene sofort einen Arzt aufsuchen. Insbesondere steigern Rauchen, Diabetes, zu hohe Blut- und Cholesterinwerte sowie Bluthochdruck das Risiko, an einer Arteriosklerose zu erkranken.

Richtige Versorgung: Beim Verdacht auf eine Gefäßverkalkung messen Ärzte zunächst die Blutströmung des betroffenen Bereichs. „Bei dieser sogenannten Dopplersonografie lassen sich neben den üblichen Organstrukturen auch Geschwindigkeiten der Blutströmung erkennen und eventuelle Engpässe orten. Je nach Ausprägung und Schweregrad der Arteriosklerose lässt sich eine Verengung mit Medikamenten oder, wenn notwendig, einer Operation behandeln“, betont der radprax-Experte. Liegt der Verdacht einer Hypertonie nahe, geben lediglich wiederholte Messungen des Blutdrucks Aufschluss. Um ein aussagekräftigeres Ergebnis zu erzielen, verordnen Mediziner sogenannte Langzeitmessungen. Dazu tragen Betroffene für 24 Stunden ein Messgerät mit einer Manschette am Arm, das den Blutdruck in kurzen Zeitabständen automatisch misst und aufzeichnet. In der Regel lässt sich Hypertonie gut mit einer Ernährungs- und Lebensumstellung normalisieren. Erst wenn dies keine Erfolge erzielt, kommen blutdrucksenkende Mittel infrage. Um langfristig Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, gilt es, neben regelmäßigen Kontrolluntersuchungen beim Arzt sich gesund und ausgewogenen zu ernähren, auf Zigaretten zu verzichten und sich ausreichend zu bewegen.

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