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Last Ship Home – Die Weltumsegelung der „Peter von Danzig“

Die Crew der "Peter von Danzig"

St. Georg. Am 9. April 2018 zeigt das Deutsche Schauspielhaus im MalerSaal die Filmdokumentation „Last Ship Home“, die die Abenteuer der Segeljacht „Peter von Danzig“ beim ersten Segelrennen um die Welt schildert. 

Das Whitbread Round the World Race 1973 von Portsmouth über Kapstadt, Sydney und Rio de Janeiro zurück nach England – ein monatelanges Abenteuer auf See für 17 teilnehmende Jachten. Darunter eine, der man ansieht, dass sie schon viele Strecken zurückgelegt hat. Mit einer Crew von Enthusiasten, die noch nicht weiß, worauf sie sich eingelassen hat: die „Peter von Danzig“. Das einzige deutsche Boot im Rennen und das einzige ohne Motor.

Collagiert aus für private Zwecke entstandenen Super-8 Aufnahmen, Logbucheinträgen, Reiseberichten der Segler, Aufzeichnungen an Bord und literarischen Texten zur Seefahrt schildert „Last Ship Home“ nicht nur den sportlichen Wettbewerb, sondern die Auseinandersetzung mit den Höhen und Tiefen einer Extremerfahrung.

Die Idee zum Werk entstand, als Michael Weber, Schauspieler, Autor und jüngerer Bruder eines Mitseglers, nach 30 Jahren zufällig die auf merkwürdige Art faszinierenden, stummen und teilweise verschwommenen Handkameraaufnahmen entdeckte. Sofort fasziniert, sammelte er Texte und Bilder und vertonte sie mit Kollegen des Hamburger Schauspielhauses.

Der Film erzählt, was und vor allem wie die Männer der „Peter von Danzig“ ihr Abenteuer erleben. Es ist die Geschichte einer Reise auf teils verlassenen Seewegen, gebeutelt von zu wenig oder zu viel Wind. Im Zwiespalt mit großen Ozeanen und kleinen Kinkerlitzchen, im Kampf mit Gezeiten und anderen Schiffen sowie sich selbst. Und immer wieder beschenkt mit Erfahrungen, die sie nirgendwo sonst hätten machen können. Ein Gewinn, der jeden Pokal unwichtig macht.

Regie: Michael Weber
Bildbearbeitung und Schnitt: Christian Ebert
Crew der Weltumsegelung: Hein Anhold, Uli Blank, Gerd Findel, Friedrich-Karl Heinemann, Maximilian Heinemann, Jan-Pieter Jamaer, Wilfried Kollex, Reinhard Laucht, Volker Mackeprang, Achim Meyer, Jürgen Meyer, Aki Müller-Deile, Tomas Rüther, Rüdiger Steinbeck, Thomas Weber
Sprecher: Thomas Anzenhofer, Ruth-Marie Kröger, Carlo Ljubek, Christoph Luser, Oliver Nägele, Jon Pointing, Michael Weber
Musik: Dirk Raulf
Technische Realisation Ton: Katja Teubner, AudioSuite Köln
Dramaturgische Beratung: Thomas Weber
Produktion: Black Trash Productions

Beginn: 20 Uhr

Karten sind online erhältlich.

Deutsches Schauspielhaus, MalerSaal
Kirchenallee 39, St. Georg

Über Louisa Heyder