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Die Elbvertiefung im Hamburger Hafen rückt näher

Elbvertiefung im Hamburger Hafen
Foto: Symbolfoto

Der Schierlingwasserfenchel ist aktuell die vermutlich prominenteste Pflanze Hamburgs. Denn sie ist der Grund, weshalb sich die Elbvertiefung im Hamburger Hafen weiter verzögert. Doch eine Lösung für den Lebensraum der Pflanze rückt in greifbare Nähe. 

Wissenschaftler haben in den vergangnen Monaten fieberhaft nach einer Ausgleichsfläche für den Schierlingwasserfenchel gesucht.  Aktuell fühlt sie sich in der Hamburger Elbe sehr wohl, wurde dadurch aber zum Hindernis für die weiteren Planungen. Nach 70 Standortüberprüfungen soll die Pflanze nun auf der Billwerder Insel, in einem ausgedienten Wasserwerk, einen neuen Lebensraum finden.

Grünes Licht für die Elbvertiefung?

Was Wirtschaftssenator Frank Horch als Meilenstein verkauft hat, ist allerdings noch nicht von der EU-Kommission genehmigt. Auch Umweltverbände, wie der BUND, zeigen sich skeptisch, ob der Schierlingwasserfenchel tatsächlich am geplanten Ort gedeihen kann.

Seit 15 Jahren wird über die Elbvertiefung inzwischen gestritten. Noch immer sind aus verschiedenen Gründen die Pläne hierfür noch nicht abgeschlossen. Nach aktuellen Berechnungen kann Ende des Jahres mit der Vorstellung der Pläne gerechnet werden, spätestens 2018.

Über Thorsten Kolsch

Thorsten Kolsch