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Grüß‘ mir den Mond – Durch die Nacht mit Ulrich Tukur und den Rhythmus Boys

Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys machen eine Mondfahrt (Foto: Katharina John)

Hamburg-Mitte. Ulrich Tukur und seine Rhythmus Boys kommen am 19. und 20. März 2018 um jeweils 20 Uhr in die Hamburger Laeiszhalle. Unter dem Motto „Grüß‘ mir den Mond!“ findet eine Reise vom Mittelpunkt zum Kontrapunkt der Musik statt. 

In ihrem Programm unternehmen Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys eine abenteuerliche Reise ins mondbeschienene Herz der Musik. Sie führen in den Abgrund der Melodie, den Tiefsinn der Harmonie, den Wahnsinn des Kontrapunkts und der Bitonalität, den Irrsinn des kryptometrischen Rhythmus sowie den Feinsinn der Aleatorik (das Prinzip des Zufalls in Musik und Kunst).

Im Mittelpunkt dieser Reise steht der Mond, der von Mythen und Legenden umrankte Himmelskörper, der die Menschheit von jeher in seinen Bann zieht. Mit Swing-Klassikern, deutschen Schlagern und Eigenkompositionen widmen sich Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys unserem Erdtrabanten, der auf seiner täglichen Bahn nicht nur das Wetter und die Gezeiten beeinflusst, sondern auch die Liebe und den Schlaf. In der ihm eigenen Art wird das Quartett diese Musik neu interpretieren, oder wie es Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys selbst formulieren: „Kostbare Neuigkeiten in kurioser musikalischer Gewandung werden Sie ebenso begeistern wie das ein oder andere Elaborat aus jenen fernen Tagen, an denen unsere einzigartige Formation die Welt der Musik zu verblüffen begann.“

Da wäre zum Beispiel die nach langer Suche in diversen Archiven wiederentdeckte Swing-Fassung eines legendären Titels der Rolling Stones. Oder ein Lied aus dem Jahr 1931 mit dem Titel „Dream a little dream of me“. Bekannt wurde dieses Lied durch eine Fassung von „The Mamas and the Papas“ aus dem Jahr 1968. Die Band lässt zudem die Ur-tonale Version von „Caravan“ aus dem Jahre 1936 erstmals wieder live erklingen. Wie bei den Rhythmus Boys üblich darf das Publikum mit vollem Körpereinsatz rechnen.

Glenn Millers „Moonlight Serenade“ aus dem Jahr 1931 wird ebenso zu hören sein wie das Sternschnuppenartige „Moonglow“, das von Joe Venuti 1933 zum ersten Mal aufgenommen wurde.

Eine Perle der Nacht, nämlich „Harlem Nocturne“ haben die Rhythmus Boys bereits auf Ihrer LP „Wunderbar, dabei zu sein“ aus dem Jahr 2001 verewigt. Ein weiterer nächtlicher Klassiker ist Cole Porters „Night and Day“. Der Legende nach soll Ulrich Tukur den Komponisten bei einer nächtlichen Taxifahrt im Jahr 1932 zu diesem Lied inspiriert haben.

Ulrich Tukur (Gesang, Klavier, Akkordeon), Ulrich Mayer (Gitarre, Ukulele, Gesang), Günter Märtens (Kontrabass, Gesang, Tanz) und Kalle Mews (Schlagzeug, Geräusche, Gesang) erwarten ihr Publikum gut frisiert und nächtlich gekleidet.

Karten sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen, online auf www.eventim.de sowie telefonisch unter 01806/57 00 16 erhältlich. 

Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz, Hamburg-Mitte

Über Louisa Heyder