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„Zu gefährlich“: Bezirksamt Altona verbietet Taufen am Elbstrand

Taufen am Elbstrand
Foto: Facebook.com/BlankeneserKirche

Die von der Rissener Kirchengemeinde initiierten Taufen am Elbstrand sind seit Jahrzehnten Tradition am Falkensteiner Ufer. Doch laut Bezirksamt Altona soll damit nun Schluss sein. 

Es ist ein inzwischen altes Brauchtum der evangelischen Johannes-Gemeinde. Seit Jahrzehnten werden am Falkensteiner Ufer zahlreiche Menschen getauft. Seit Jahrzehnten ist nie etwas passiert. Von Gefahren konnte nie die Rede sein. Das sieht das Bezirksamt jedoch anders: Die Taufen würden die Natur stören, zudem sei die Veranstaltung aufgrund der vorbeiziehenden Schiffe gefährlich für die Teilnehmer. „Private Veranstaltungen“ seien außerdem nicht genehmigungsfähig.

Taufen am Elbstrand adé: „Dürfen Kinder dann auch nicht mehr Elbstrand spielen?“

Rissens Pastor Anton Knuth zeigt sich enttäuscht. Zum einen sollte die Veranstaltung in diesem Jahr ohnehin wesentlich kleiner werden, zum anderen wurde eh imme nur im vorderen Bereich des Elbufers getauft. Von einer Gefährung des Landschaftsschutzes könne also keine Rede sein. Auch sei der Freiluft-Gottesdienst keine „private Veranstaltung“ und legt nach: „Dann müsste man Kindern das Spielen am Strand ja auch verbieten.“

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Thorsten Kolsch