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Ausstellung „Trost45“ in Blankenese

Bildausschnitte aus der Ausstellung "Trost45"

Blankenese. Vom 1. bis 14. Februar 2017 zeigt die Kirchengemeinde Blankenese in der Ausstellung „Trost45“ Exponate, Vorträge und Musik über die Bewältigung der Kriegstraumata nach 1945. Probst Frie Bräsen eröffnet die Ausstellung  am 1. Februar um 20 Uhr im Gemeindehaus Blankenese.  

Im Februar zeigt die Kirchengemeinde Blankenese Exponate, die 2015 in einer Senioreneinrichtung in Nordrhein-Westfalen entstanden. Bewohner haben aus der Erinnerung dargestellt, was ihnen im Krieg Trost spendete.

Eröffnet wird die Wanderausstellung im Evangelischen Gemeindehaus Blankenese am 1. Februar mit Trostgedanken in Bibel, Musik und Kunst: Propst Frie Bräsen stellt Trosterfahrungen aus biblisch-theologischer Sicht vor, Eberhard Hasenfratz (Klavier) spielt tröstende Musik aus der Klassik, Museumspädagoge Thomas Sello präsentiert Gemälde von Caspar David Friedrich und der Moderne zum Thema und Ute Zeißler vom Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein führt in die Ausstellung ein.

Noch heute wirken die Schrecken von Krieg und Flucht bei damaligen Zeitzeugen nach – aber auch bei damals kleinen Kriegskindern. Kriegszeugen blieben nach 1945 mit oft traumatischen Schrecken allein und verstummten. Die Generation der Kriegskinder braucht heute Gehör für das Unerhörte. Seit rund 15 Jahren beschäftigt sich die Fachöffentlichkeit mit dem Zusammenhang von Alter und Trauma und stellt fest: Eine große Zahl der heute über 70-Jährigen leidet unter den Folgen früher traumatischer Erlebnisse. Heute lautet die wichtigste Botschaft für sie: Sie sind nicht allein. Worin kann Trost bestehen? Eine Diskussion hierzu bietet der Abend.

Der Eintritt zur „Trost45“ beträgt 5 Euro.

Gemeindehaus Blankenese
Mühlenberger Weg 64a, Blankenese

Über Louisa Heyder